Neuwahlen bei der Feuerwehr: Florian Glas weiter 1. Vorsitzender, Franz Glas weiter 1. Kommandant
Zur Dienst- und Jahreshauptversammlung trafen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Stubenberg (Landkreis Rottal-Inn) im Gasthaus zur Hofmark in Stubenberg. Neben den Berichten standen auch die Neuwahl der Kommandanten und der Vereinsführung auf der Tagesordnung.
Der 1. Vorsitzende der Wehr, Florian Glas, konnte neben vielen Vereinsangehörigen auch ganz besonders Bürgermeister Willi Galleitner, KBI Helmut Niederhauser, KBM Gerold Bauer jun., den Ehrenkommandanten Fritz Berger sowie die Abordnungen der Wehren von Fürstberg und Prienbach begrüßen.
Mit dem Bericht des Kommandanten Franz Glas begann dann die Dienstversammlung. Insge-samt, so der Kommandant, wurde die Wehr acht Mal über die ILS Passau alarmiert: darunter ein Wechselrichterbrand in Wittibreut, fünf technische Hilfeleistungen und zwei Verkehrsabsicherungen. Bei den technischen Hilfeleistungen handelte sich um einen Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw und ein Traktor beteiligt waren, sowie um Unwettereinsätze und eine Wohnungsöffnung.
Neben den drei Funkübungen hielt sich die Mannschaft in zwölf Übungen fit für den Einsatz. Ein besonderes Highlight bei den Übungen war eine Einsatzübung im Kindergarten: Es wurde während der normalen Kindergartenzeit eine Rauchentwicklung in der Heizung angenommen. Nach manueller Auslösung eines Rauchmelders, Evakuierung des Kindergartens und Aufsuchen des Sammelplatzes traf dann die Feuerwehr ein. Dann brachte man den „Brand“ schnell unter Kontrolle.
2. Kommandant Matthias Eiblmeier berichtete, was sich in den vergangenen sechs Jahren feuerwehrtechnisch alles geändert hat.
Atemschutzwart Christoph Lindinger berichtete ausführlich über die Tätigkeit der Atemschutzgeräteträger. „Unsere Übungstätigkeit im letzten Jahr knüpfte bereits im Januar an eine Übung im November 2023 an, bei der Menschen aus einem Obergeschoss über sehr steile und enge Treppen gerettet werden mussten. Und damit wir dies in Zukunft besser und schneller erledigen können, übten wir dies bei uns im Gerätehaus.“
„Im Oktober fuhren vier von unseren Geräteträgern zu einem gasbefeuerten Brandcontainer in Burghausen. Diese Gelegenheiten sind für uns wichtig, da dort mit echtem Feuer gearbeitet wird und die verschiedensten Szenarien dargestellt werden können. Zusätzlich zu den Übungen haben alle Atemschutzgeräteträger die Übungsstrecke in Eggenfelden absolviert. Im letzten Jahr nahmen Maximilian Grünleitner, Michael und Thomas Wieser von der FFW Fürstberg mit Erfolg an einem Atemschutzlehrgang teil“, so Lindinger.
Atemschutzgruppe besteht aus 14 Mann
Und weiter: „Und, obwohl wir personell gut aufgestellt sind“, so der Atemschutzwart, „haben wir uns im letzten Jahr dafür entschieden, der ILS in Passau zu melden, dass wir aus personaltechnischen Gründen nur noch einen Trupp für die Alarmierungskette stellen können. Das hat letztlich den einfachen Hintergrund, dass viele nicht mehr in Stubenberg oder Umgebung tätig sind.“
Zurzeit besteht die Atemschutzgruppe aus 14 Mann, davon kommen acht aus Fürstberg und einer aus Prienbach.
Jugendwartin Isabella Kacar konnte berichten, dass die Jugendgruppe im Jahr 2024 aus vier Jugendlichen bestand, die zusammen mit Prienbach in zehn Jugendübungen ihr Wissen in Ers-ter Hilfe, Fahrzeugkunde, Knoten, Funken und Kartenkunde erweiterten.