Lieferschwierigkeiten bei neuem Feuerwehrfahrzeug

Auf ein immer noch durch Corona geprägtes Jahr musste der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Florian Glas auf der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Ecker zurückblicken.
Neben vielen Mitgliedern begrüßte der Vorsitzende ganz besonders den 2. Bürgermeister und aktiven Feuerwehrmann Fritz Wieland, KBM Gerold Bauer jun., Ehrenkommandant Fritz Berger sowie die Abordnungen der Nachbarwehren Fürstberg und Prienbach.


Schriftführer Andreas Simböck ließ dann in seinem Bericht das abgelaufene Jahr noch einmal kurz Revue passieren, denn es gab weder das Hallenfest noch das Maibaumaufstellen und auch keine internen Veranstaltungen wie Seniorenschoppen und Rehessen. Ende 2021 zählte der Verein 52 aktive, 15 passive, vier Ehren- und 23 fördernde Mitglieder, dazu kommen fünf Mitglieder der Jugendwehr.
Kassenwartin Christa Glas legte einen ebenso kurzen wie genauen Kassenbericht vor, aus dem hervorging, dass die Wehr finanziell auf gesunden Füßen steht. Die beiden Kassenprüfer, Peter Zehentleitner und Manuel Wieland bestätigten eine einwandfreie Kassenführung.


Für den verhinderten Atemschutzwart Christoph Lindinger konnte sein Vertreter Stefan Garhammer feststellen, dass im Jahr 2021 die Atemschutztruppe nur einmal bei einem Brand gefordert war, vier Mann kamen zum Einsatz. Trotz Corona-Einschränkungen wurde zweimal am Objekt geübt und sieben Mann testeten ihr Können in der Atemschutzstrecke in Eggenfelden. Zurzeit besteht die Atemschutzgruppe der Gemeinde aus zwölf Mann, sechs aus Stubenberg, zwei aus Prienbach und vier aus Fürstberg.
Jugendwartin Tina Glas musste leider feststellen, dass die Tätigkeit der Gruppe durch Corona doch sehr eingeschränkt war. Die Truppe, bestehend aus vier Mädchen und einem Jungen, traf sich zur einer Einweisung im Gerätehaus und nahm auch online am Wissenstest teil. Zusammen mit der Prienbacher Gruppe sind mehrere Übungen und auch ein Ausflug geplant.

 

Aus dem Bericht des Kommandanten Franz Glas ging hervor, dass die Wehr zu sechzehn Einsätzen alarmiert worden war, darunter drei Brandeinsätze und 13 technische Hilfeleistungen mit einer Gesamteinsatzdauer von 167 Stunden.

 

In der warmen Jahreszeit konnten noch sieben Übungen abgehalten werden, eine davon als Gemeinschaftsübung mit Fürstberg und Prienbach mit einer Gesamtzeit von fast 150 Stunden.

Der Kommandant freute sich, dass er der Wehr neue Mitglieder vorstellen konnte. Zur aktiven Truppe kommen hinzu: Rainer Schützeneder, Sonja Mittermaier, Jessica Zopp, Viktoria Rosenberger, Sebastian Wimmer und Sandra Simböck, die aus der eigenen Jugendgruppe stammt. Zur Jugendgruppe kommen neu hinzu: Lea und Luca Glas, Jara und Verena Eiblmeier sowie Karin Hainthaler.

 

Der Kommandant gratulierte dann Sandra Simböck für das Abzeichen in Gold für den Wissenstest und Karl Huber für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Wehr. Mit einem Präsent verabschiedete er dann Herbert Eiblmeier nach 37 Jahren mit einer kurzen Laudatio aus der aktiven Truppe.

 

Matthias Eiblmeier berichtete dann über den aktuellen Stand, was die Beschaffung des neuen Löschfahrzeugs LF20KatS betrifft. Für die Ausschreibung der drei Lose (Fahrgestell, Aufbau und Beladung) wurden in vielen Sitzungen die Details abgeklärt und die Ausschreibungen vorbereitet. Das neue Fahrzeug ist bestellt und das Fahrgestell hätte bereits vor einigen Wochen von MAN zur Firma Rosenbauer, die den Aufbau macht, geliefert werden sollen. Der Termin, so MAN, verschiebt sich allerdings wegen Anlieferschwierigkeiten bis mindestens Februar 2023. Dementsprechend verschiebt sich alles Weitere nach hinten.

 

Vorsitzender Florian Glas blickte noch einmal kurz auf die nur wenigen Veranstaltungen (Florianifeier, Fronleichnam und Fahrzeugweihe), an denen die Wehr teilnehmen konnte, zurück und musste dann feststellen, dass das Vereinsleben ruhte. Aber nun sollte es wieder aufwärtsgehen, das Maibaumaufstellen war bereits ein voller Erfolg und für den Juli ist das Sommerfest geplant. Besonders freute es den Vorsitzenden, dass die Wehr um 16 Mitglieder angewachsen ist.

 

2. Bürgermeister Fritz Wieland stellte in seinem Grußwort fest, dass jeder Verein für die Gemeinde und Gemeinschaft wichtig ist und umso mehr die Feuerwehr, deren Mitglieder ehrenamtlich für den Schutz und die Hilfe der Mitbürger tätig sein. Die Anforderungen sind enorm hoch und es erfordert viel Freizeit für Ausbildung in Theorie wie auch am technischen Gerät.

 

Er freute sich über die sehr gute und harmonische Zusammenarbeit der drei Ortswehren und versicherte, dass die Gemeinde alles tun werde, um für die Aktiven die bestmögliche Ausrüstung zu beschaffen. Er bedankte sich bei allen Mitgliedern der Wehr, die viel Freizeit opfern, um für die Hilfe am Nächsten gerüstet zu sein und auch für die Teilnahme an den Veranstaltungen der Gemeinde.

 

Auch Kreisbrandmeister Gerold Bauer jun. freute sich in seinem Grußwort über den Zuwachs in der Jugendgruppe, denn – wie es so schön heißt "die Jugend ist die Zukunft der Wehr". Mit dem neuen LF20KatS bekommt die Wehr ein multifunktionelles Fahrzeug für die Zukunft, mit dem optimale Hilfe geleistet werden kann, es erfordert aber auch viel Zeit für die Ausbildung. Abschließend informierte der KBM über die AFS (Abschnittsführungsstelle) in seinem KBM-Bereich.

 

Quelle: PNP

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Mi, 18. Mai 2022

Weitere Meldungen

Stubenberger Gemeinderatssitzung am 11.08.2022, 19:30 Uhr
Erneuter Hinweis: Ein Ferienprogramm für zwei Gemeinden
Rechtzeitig vor Ferienbeginn haben die Jugendbeauftragten, Matthias Angloher, Arthur Reichenbacher, ...