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Verärgerung über vermeintlichen Schwarzbau

Stubenberg. Über einen vermeintlichen "Schwarzbau" informierte ein Leser, der nicht genannt werden will, die PNP-Redaktion.

Stubenberg. Über einen vermeintlichen "Schwarzbau" informierte ein Leser, der nicht genannt werden will, die PNP-Redaktion. Es geht um den Bericht über die Gemeinderatssitzung in der Ausgabe vom 15. Dezember 2020. Zum Punkt über den Bauantrag "Am Wasserstall in Prienbach" steht, dass es um die Errichtung einer Garage, eines Balkons und einer Galerie über dem Obergeschoss geht. Der Leser ist aber überzeugt, dass es sich hierbei um
selbst errichtete "Schwarzbauten" handelt, die laut Bauordnung so nicht vorgesehen waren. Und es handle sich nicht um eine Galerie, sondern ein widerrechtlich eingezogenes drittes Stockwerk.

Laut Lexikon sei eine Galerie bzw. Empore kein Geschoss, sondern einem Einbau im Raum gleichzusetzen. "Die Galerie erstreckt sich nur über den Hauptraum, mit dem sie in offener Verbindung steht; der Blickkontakt zu der darunter liegenden Ebene ist möglich." Genau das sei aber hier nicht der Fall. Der Leser macht auf diese Sache aufmerksam, weil dies sonst möglicherweise zu Nachahmern in der Gemeine führt, die dann ebenfalls ohne vorherige Genehmigung ihre Häuser vergrößern.

Eine Nachfrage bei der Geschäftsleitung der Verwaltungsgemeinschaft bzw. dem Bauamt Stubenberg konnte den Vorwurf eines "Schwarzbaus" jedoch nicht bestätigen. Der Punkt sei in der Sitzung so behandelt worden, wie er auf dem Antrag stand. Die vorliegende Planung wurde vom Gemeinderat befürwortet, wobei die Genehmigung letztendlich durch das Landratsamt erfolgt.

Quelle: PNP

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