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Ioan Fecheta auf dem Weg zur Diakonenweihe

Bischof Stefan Oster hat in der Andreaskapelle am Passauer Stephansdom zwei Männer mit Lektorat und Akolythat beauftragt. Neben Nikolaus Pfeiffer aus Winhöring, der als Jugendseelsorger im Kirchlichen Jugendbüro Pfarrkirchen im Landkreis tätig ist, wurde zu diesen Diensten auch Ioan Fecheta bestellt.

Diese Feier geht dem Empfang einer Weihe in der katholischen Kirche voraus, so auch jener zum Ständigen Diakon, worauf sich die beiden Ehemänner und Familienväter vorbereiten.

Ioan Fecheta bewohnt mit seiner Familie seit März dieses Jahres das Pfarrhaus in Prienbach, das durch die Verlegung des Pfarrsitzes des Pfarrverbandes ins Eringer Spital frei geworden war. Nachdem er erst jüngst zugezogen ist und die Eignung zum Eintritt in den Interessentenkreis andernorts bescheinigt wurde, kann er in seinem jetzigen Wohnort zugleich das Pastoralpraktikum unter Anleitung von Pfarrer Peter Kieweg absolvieren, der beim Gottesdienst zur Beauftragung konzelebrierte.


Nach den eröffnenden Worten des Bischofs erfolgte der Aufruf von Ausbildungsleiter Diakon Dr. Anton Cuffari, worauf diese vor den Bischof traten und mit einem „Hier bin ich“ antworteten. Wenn es etwas gäbe, dass Menschen verändere, so der Oberhirte in seiner Predigt, dann sei es immer „die Erfahrung von Geliebtsein, anerkannt sein um meiner selbst willen“. Auch in der kirchlichen Seelsorge sei die Versuchung groß, eigene Erfolge voranzustellen: „Doch wenn wir nicht lernen, den anderen um seiner selbst willen zu lieben, verfehlen wir das Zeugnis von Jesus.“

Nach der Predigtstille traten die Bewerber für den Ständigen Diakonat vor den Passauer Bischof. Dieser beauftragte zuerst zum Lektor und dann zum Akolythen, indem er für die Kandidaten betete und ihnen anschließend Lektionar bzw. Hostienschale und Kelch überreichte. Das Lektorat ist der Dienst des Vortragens der Schriftlesung, der Akolyth wiederum dient als Helfer des Diakons oder des Priesters am Altar, etwa bei der Spendung der Kommunion.


Der Bischof wünschte den beiden Männern, dass sie in ihrem Dienst, zu dem sie nun berufen sind, persönliche Freude und Erfüllung finden und dass sie den Dienst am Heiligen täglich leben.

Im Anschluss luden die beiden neu in den Dienst der Kirche Genommenen zum Stehempfang ins benachbarte St. Max ein, wo mit ihren Familien angestoßen wurde. Mit Ioan Fecheta feierte nicht nur seine Ehefrau Rozina mit den Kindern Victor, Letitia und Theodor, sondern auch seine Eltern. Der Vater war eigens aus Rumänien gekommen, die Mutter aus London von einem Aufenthalt bei einer Tochter.

 

Quelle: PNP

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Veröffentlichung

Sa, 17. Dezember 2022

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