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Bericht Gemeinderatssitzung September 2019

In der Stubenberger Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag wurde über die Verbesserungsmöglichkeiten des Verkehrs an der B12-Kreuzung Prienbach angeregt diskutiert...

 

Gemeinderat wünscht sich Tempo-Limit statt Ampel

In der Stubenberger Gemeinderatssitzung am vergangenen Donnerstag wurde über die Verbesserungsmöglichkeiten des Verkehrs an der B12-Kreuzung Prienbach angeregt diskutiert. Bürgermeister Willibald Galleitner machte schnell klar, dass eine Ampel die allerletzte Lösung für die Gemeinde sei. Stattdessen solle ein Tempo-Limit auf 50 oder 60 km/h zu einer erheblichen Geräusch-Reduzierung führen, die für alle Anlieger die beste Lösung sei. „Lärmschutz hat die oberste Priorität. Die Situation an der Einfahrt und Ausfahrt der Kreuzung wird immer schlimmer statt besser. Daher sollten wir zuerst die Ergebnisse der Tempo-Reduzierung abwarten, bevor andere Schritte unternommen werden“, so Galleitner.

Auch die anderen Gemeinderäte lehnten die Ampel ab und plädierten stattdessen für intelligente Steuerungen, die sich nach dem Verkehrsaufkommen richten würden. „In Stubenberg wollen wir selbst über die Lösung entscheiden und uns hier nicht auf diktieren lassen“, machte Stubenbergs Bürgermeister klar. Allerdings könne die Gemeinde nur eine Empfehlung aussprechen, da die B12 eine Kreisstraße sei. Da die Temporeduzierung von Buch bis Dietmaning wünschenswert wäre, müsse auch mit Simbachs Bürgermeister Klaus Schmid über die Thematik gesprochen werden. Der Gemeinderat stimmte einstimmig für die Prüfung des Tempolimits als vorrangige und schnell realisierbare Lösung.

Ausbau des B12-Radwegs beginnt Ende September

Nach Verzögerungen durch die hohe Auftragslage der Baufirmen kommt nun auch Bewegung beim Radweg entlang der B12, der in Richtung Buch ausgebaut werden soll. Ende September wird es nun endlich losgehen, berichtete Galleitner. Hier würde über eine Dauer von ein bis zwei Tagen auch eine einspurige Umleitung über die Schulstraße stattfinden. Ein Lastwagenverkehr in Richtung Prienbach, wäre an der B12 Kreuzung an diesen Tagen nicht möglich.

Als nächstes standen verschiedene Bauvoranfragen auf der Sitzungsordnung. So der Ausbau eines bestehenden Nebengebäudes, sowie der Bau eines Wohnhauses anstelle eines bestehendes Stadels (beides in Stubenberg). Der Gemeinderat erteilt jeweils einstimmig das gemeindliche einvernehmen.

Für die Kommunalwahlen am 15.03.2020 wurde Johann Niedermeier zum Gemeindewahlleiter bestimmte. Seine Stellvertretung wird Frau Angelika Murr. Der Gemeinderat stimmte dieser Entscheidung ohne Gegenstimme zu.

Bei den abschließenden Mitteilungen und Anträgen informierte Bürgermeister Galleitner, das Landrat Franz Mayer schriftliche mitgeteilt habe, dass eine zur Neuregelung der 380-kv-Leitung in Form einer abschnittsweisen Erdverkabelung neu geprüft werde. Stubenberg wäre hier als Gemeinde aber nicht weiter betroffen.

Umfrage zu Gasanschluss für ganz Stubenberg

Alle Bürger, die Interesse an einer Gasversorgung hätten in Kürze die Möglichkeit, dies in einer offiziellen Umfrage zu bekunden. Diese würde in Kürze den Bürgern Stubenbergs schriftlich zugestellt werden, kündigte Galleitner an. Würden sich genügend Interessenten finden, könne der Bau einer Gasleitung bis nach Stubenberg realisiert werden. Die Gemeinde Stubenberg hätte dabei selbst großes Interesse an einer solchen Lösung, um etwa die öffentlichen Gebäude künftig mit Gas zu versorgen.

Abschließend informierte Stubenbergs 2. Bürgermeister Fritz Wieland, dass am 19. September ab 18 Uhr eine Themenwanderung „Streuobstwiese“ auf dessen Anwesen in Meierhof 3 stattfinden würde. Hier würden Edelbrände verkostet und die Brennerei besichtigt werden. Als Ehrengast hätte sich bereits die aktuelle Mostkönigin angekündigt. Das Ganze würde zudem von einem TV-Team des bayerischen Rundfunks begleitet werden, das aktuell einen Imagefilm über Stubenberg und Region drehen würde. Alle Interessierten aus der Region seien herzlich eingeladen zu Kommen.

 

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