Stubenberg. Etwa 100 interessierte Personen konnte der Vorsitzende der Nahwärmegenossenschaft Stubenberg, Werner Glöckner, am Samstag im Heizhaus zum Tag der offenen Tür willkommen heißen. Zudem konnte er Michael Kreiner und Dr. Thomas Kerscher vom Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) begrüßen. Ebenfalls anwesend war Dipl.Ing. Bernhard Nusko, der die Planung und Bauleitung des gesamten Projektes innehat.
In seinen Grußworten stellte Werner Glöckner das bereits Geschaffene vor, nämlich das fertige Heizhaus. Er bedankte sich bei Vorstand und Aufsichtsrat und allen anderen Mitarbeitenden aus der Genossenschaft, die bislang die zahlreichen Stunden ohne jede Vergütung geleistet haben.
Werner Glöckner wies darauf hin, dass durch die bereits begonnene Verlegung der Heizrohre Behinderungen entstehen können und bat die Anwohner der Wulfing- und Pfarrhofstraße, Am Sportplatz und Schloßberg um Verständnis und Entgegenkommen für die nächsten Tage und Wochen.
Michael Kreiner vom ALE beglückwünschte die Stubenberger zu ihrer Entscheidung für ein örtliches Nahwärmesystem. Er sei sich sicher, dass dies eine richtige Antwort auf die Fragen der Zeit sei und ein Energiesystem, das zukunfts- und dank seiner Regionalität auch krisenfest sei.
Albert Madl, Hans-Peter Wiedorfer und Günter Lindinger vom Aufsichtsrat führten die Besucher in kleinen Gruppen durch das Heizhaus und erläuterten die Arbeitsweise der Anlage und die relative Sicherheit der Wärmeversorgung durch die jeweils doppelte Auslegung von Öfen und Pumpen.
Viele Besucher zeigten sich positiv überrascht von dem bisher erreichten und der überzeugenden Gemeinschaftsleistung. Ein Kaffee-und Kuchenbüfett komplettierte den Nachmittag.
Quelle: PNP