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Meine Stimme - Meine Gemeinde: Mit Joachim Fertsch "Zum Hoiz Jockl"

Mit einem Geschäft für Holzdekoration eröffnete Joachim Fertsch jüngst im Stubenberger Ortskern seine Ausstellung. Im Gespräch mit der Gemeinde spricht er über seine Leidenschaft Holz und seine Ziele mit dem Gewerbe.

Gemeinde: Herr Fertsch, mit Ihrem Geschäft "Zum Hoiz Jockl" haben Sie eben Neueröffnung gefeiert. Wie kamen Sie zu diesem Gewerbe.

Joachim Fertsch: Das Ganze ist eine große Passion von mir. Hauptberuflich bin ich Zimmerer, aber mit diesem Nebengewerbe kann ich meinem Hobby nachgehen. Loslegen wollten wir eigentlich schon im April, aber mit Covid-19 mussten wir das Ganze entsprechend verschieben. Schön das es nun geklappt hat und das wir auch Stubenbergs 2. Bürgermeister Fritz Wieland bei der Eröffnung begrüßen durften.

Gemeinde: Was genau bieten Sie Ihren Kunden an und was macht das Ganze besonders?

Fertsch: Vom Ehebett bis zur handgearbeiteten Holzbank, Deko-Artikel wie Weinständer, Kerzenständer und Leuchten gibt es hier alles. Meine Frau Stefanie bietet mit Ihrem Geschäft "Steffis Holzschmuck" ebenfalls individualisierte Holz-Produkte an, die auf Kundenwunsch personalisiert werden können. Das passt sehr gut als Geschenk-Idee für jeden Anlass.

Gemeinde: Welche Hölzer verarbeiten Sie genau und woher kommt das Material?

Fertsch: Kiefer, Fichte, Eiche, Birke und Wurzelhölzer verschiedenster Arten gehören zu meinem Repertoire. Die sammle ich oder erhalte ich von Freunden bzw. befreundeten Unternehmen. Die werden dann professionell gereinigt und für ihre jeweilige Bestimmung aufwendig in Form gebracht.

Gemeinde: Stubenberg ist als Genussort ja bekannt für seine regionalen Güter. Passt das aus Ihrer Sicht auch deshalb gut zusammen?

Fertsch: Auf jeden Fall. Es gibt auch bereits Ideen Produkte anderer Genussort-Anbieter mit meinen Waren zu kombinieren. Hier gibt es verschiedenste Möglichkeiten.

Gemeinde: Sind neben dem Verkauf am Wohnsitz auch weitere Vertriebswege das Ziel?

Fertsch: Wir bewerben unsere Produkte in Social Media und sind gerade am Aufbau einer eigenen Webseite. Außerdem sind wir auf regionalen Messen und Veranstaltungen präsent wie dem Stubenberger Dorffest, wenn es denn hofffentlich bald wieder stattfinden kann.

Gemeinde: Wie sehen Ihre Ziele mit dem Geschäft aus?

Fertsch: Natürlich muss man erstmal sehen wie das Ganze anläuft. Wir haben von Montag bis Freitag von 8 bis 19 Uhr und Samstag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Da sind wir gespannt wieviele Besucher zu uns stoßen. Unsere Werkstatt haben wir ja im Gebäude. Ziel ist es irgendwann den Keller zu renovieren und dort eine Ausstellung zu schaffen. Aber da liegt noch etwas Arbeit vor uns. Und die Webseite die kommen soll, bietet natürlich auch verschiedenste Möglichkeiten. Sonst machen wir ja keine Werbung sondern setzen hier auf Empfehlungen. Es soll immer ein Hobby bleiben ohne Druck oder unnötigen Stress. Die Freude an der Sache steht bei mir im Vordergrund.

Gemeinde: Wir bedanken uns für das Gespräch

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